Hase

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Der Feldhase, wie er auch benannt wird, ist ein Tier der freien Landschaft. Durch die Umstellung der Landwirtschaft auf Großflächenbewirtschaftung wurde der Hase in seinem Lebensraum stark eingeschränkt. Vor dem zweiten Weltkrieg war der Hase die jagdlichte Nahrungsgrundlage der östlichen Gebiete Deutschlands.
Er kann auch in unseren Wäldern leben. Gern bevorzugt er die Wald-Feld-Kante. Das bedeutet, er ruht tagsüber im Wald und zieht abends in die Feldflur zur Nahrungsaufnahme.

Als Fruchtbarkeitssymbol wird er heute noch in der christlichen Religion zu Ostern verehrt. Das beruht auf seine Fähigkeit einer „Doppelbefruchtung“, das bedeutet vor der Geburt der drei bis vier Jungtiere, kann die Häsin bereits wieder befruchtet werden.
Der Hase unterscheidet sich vom Kaninchen besonders durch seine schwarzen Löffelspitzen und seiner Größe. Er lebt überwiegend einzeln, nur zur Paarungszeit im Januar bis März kann man ihn in Gruppen auf den Feldern beobachten.
Der Hase wird in unseren beiden Kreisen schonend bejagd. Falls Sie einen Hasen kaufen wollen, stellen Sie Ihre Angebotsnachfrage ins Netz. Die meisten Hasen für den heimischen Markt stammen aus Fehmarn und der Westküste, wo der Kohlanbau betrieben wird.

Die Jagdzeit des Hasen ist Oktober bis Ende Dezember.


Feldhasen im Frühjahr, Foto: Hansgeorg Arndt



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